|
Hauptnavigation
|
Sie befinden sich hier:
Home
IGeL-Ratgeber „Selbst zahlen?“
|
Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung stellen auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag in Nürnberg den überarbeiteten IGeL-Ratgeber „Selbst zahlen?“ vor. Bei der Erstellung der Publikation (Erstauflage 2009) wurden zahlreiche Ärzteverbände, Patientenorganisationen sowie das Deutsche Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin mit eingebunden. Für das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Ärzten ist ein fairer Umgang mit individuellen Gesundheitsleistungen ( IGeL) unverzichtbar. Besonders wichtig ist die unaufdringliche und sachliche Beratung der Patienten über diese Selbstzahlerleistungen. Auch dürfen Ärzte ihre Patienten nicht zur Inanspruchnahme einer Leistung drängen und keine falschen Erwartungen hinsichtlich eines Behandlungserfolges wecken.
|
115.Deutscher Ärztetag
|
„Wir Ärzte stehen für Therapiefreiheit, freie Arztwahl und Freiberuflichkeit. Wir wollen Pluralität statt Einheitsversicherungen. Wir wollen einen sozial geregelten, gerechten Wettbewerb, aus dem heraus Fortschritt und Zukunft erwachsen können.“ Das sagte Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, bei der heutigen Eröffnung des 115. Deutschen Ärztetages in Nürnberg. In seiner Rede forderte Montgomery den Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems von gesetzlichen Krankenkassen und Privatversicherungen. Derzeit gebe es keine wirkliche Zwei-Klassen-Medizin. „Die würde aber sofort entstehen, wenn in einer Einheitsversicherung in Zukunft Bürokraten entschieden, wie Fortschritt und Zukunft auszusehen hätten“, warnte Montgomery. Die Bürgerversicherung sei nichts anderes, als der „Turbolader“ für die Zwei-Klassen-Medizin.
|
Statement zu den Vorwürfen des GKV-Spitzenverbandes
|
"Der Versuch der Krankenkassen, zeitgleich zur Eröffnung des Deutschen Ärztetages, eine Skandalisierung des ärztlichen Berufstandes zu initiieren, ist gleichermaßen platt wie populistisch. Seriös wäre es gewesen, jeden einzelnen Verdachtsfall umgehend der Ärztekammer zu melden, damit diese eine sachliche und fachliche berufsrechtliche Überprüfung und gegebenenfalls ein Berufsgerichtsverfahren einleiten kann. Denn auch die Kassen sollten wissen, dass die Berufsordnung es Ärztinnen und Ärzten klipp und klar verbietet, für die Zuweisung ein Entgelt oder andere Vorteile zu fordern. Mittlerweile hat auch der Gesetzgeber eine dem ärztlichen Berufsrecht vergleichbare Regelung in das SGB V aufgenommen."
|
115. Deutscher Ärztetag - Ausstellung
|
Vor mehr als 70 Jahren erloschen am 30. September 1938 alle Approbationen jüdischer Ärzte im "Dritten Reich". Zum Gedenken an die jüdischen Kolleginnen und Kollegen, die Opfer des Nazi-Regimes wurden, zeigt die Bundesärztekammer (BÄK) im Rahmen des 115. Deutschen Ärztetages in Nürnberg vom 22. bis 25. Mai 2012 die Wanderausstellung zum Entzug der Approbationen aller jüdischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, wird in seiner Ansprache zur Eröffnung des Deutschen Ärztetages sowohl auf das Schicksal der jüdischen Ärztinnen und Ärzte, als auch auf die Verstrickungen von Ärzten in die Verbrechen der Nationalsozialisten eingehen.
|
115.Deutscher Ärztetag
|
Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Nürnberg gemacht. 250 Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland kommen vom 22. bis 25. Mai 2012 zum 115. Deutschen Ärztetag in die Frankenmetropole, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Ärztetag morgen im Nürnberger Staatstheater unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber.
|
Interview zum 115. Deutschen Ärztetag
|
Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich im Vorfeld des 115. Deutschen Ärztetages für den Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems ausgesprochen. Vom Wettbewerb zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung profitierten alle Versicherten. „Da die PKV schneller neue Leistungen übernimmt, zwingt sie die gesetzliche Krankenversicherung, ihren Versicherten Innovationen zugutekommen zu lassen. Wenn diese Benchmark in einer Bürgerversicherung wegfiele, würden die Leistungen erheblich eingeschränkt“, sagte der BÄK-Präsident in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt. Montgomery wies darauf hin, dass sich der Deutsche Ärztetag in diesem Jahr eingehend mit Finanzierungsfragen der Krankenversicherung befassen und die unterschiedlichen Konzepte mit den gesundheitspolitischen Sprechen von Union und SPD diskutieren werde. „Am Ende wird sich der Ärztetag, davon bin ich überzeugt, klar und konsequent zu einem dualen Krankenversicherungssystem bekennen, wie wir es heute haben. Dieses System sollten wir festigen.“
|
Krankenkassen
|
Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat die Politik davor gewarnt, das duale System von Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV) in Frage zu stellen. Der Wettbewerb zwischen GKV und PKV sei notwendig, um die Qualität des jetzigen Gesundheitssystems trotz schwindender Ressourcen zu erhalten. „Dieser Wettbewerb garantiert einen umfangreichen Katalog an Leistungen, von denen letztlich alle Patienten profitieren“, sagte Montgomery in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (10.05.2012). Viele neue Formen der Diagnostik und der Therapie gäbe es ohne die Private Krankenversicherung nicht. „Die PKV genehmigt sie schnell und setzt die Krankenkassen damit in der Regel unter Zugzwang, mit dem Ergebnis, dass sie folgen und alle Patienten von Innovationen profitieren können“, so der BÄK-Präsident.
|
Ärzte-Netze
|
Nach Überzeugung des Vize-Präsidenten der Bundesärztekammer und Präsidenten der Bayerischen Ärztekammer, Dr. Max Kaplan, wird die Bedeutung von ärztlichen Kooperationen, sogenannten Ärzte-Netzen, in den kommenden Jahren weiter steigen. „Bei der Altersstruktur der Ärzte, den immer älter werdenden, chronisch kranken und multimorbiden Patienten, den veränderten Lebensplänen der neuen Mediziner-Generation wird die kooperative Ausübung der Heilkunde zum Regelfall“, sagte Kaplan, in einem Interview mit dem Ärztenachrichtendienst. „Ich habe hohen Respekt vor jedem, der sich zukünftig für die Einzelpraxis entscheidet. Aber immer wichtiger ist schon heute der kooperative Versorgungssektor“, sagte Kaplan, der darauf verwies, dass sich der am 22. Mai beginnende Deutsche Ärztetag in Nürnberg intensiv mit dem Thema kooperative Versorgungsformen befassen wird.
|
Charta Palliativmedizin
|
„Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Palliativstationen und Hospize für die Versorgung sterbenskranker Menschen. In den vergangenen Jahren hat es in diesem Bereich zwar große Fortschritte gegeben, doch noch immer werden viele der schwerstkranken und sterbenden Menschen von den Angeboten nicht erreicht.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery am Donnerstag bei dem Treffen der Steuerungsgruppe der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland in Berlin. Die Palliativmedizin könne dazu beitragen, das Vertrauen der Menschen in eine fürsorgliche Medizin am Lebensende zu stärken, so der BÄK-Präsident.
|
Patienteninformation
|
Bauspeicheldrüsenkrebs ist ein, im Vergleich zu Darm- oder Brustkrebs, eher seltener Tumor. Wird er zu spät erkannt, sind die Heilungsaussichten jedoch oftmals ungünstig. In der Patienteninformation „Was bedeutet Krebs der Bauchspeicheldrüse“ gibt die Bundesärztekammer Betroffenen und Angehörigen Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung. Neben Informationen zum Verlauf und den Symptomen finden sich Entscheidungshilfen für die Wahl der richtigen Behandlungsform sowie Selbsthilfetipps, etwa zu einer therapieunterstützenden Ernährung. Weiterführende Links und Kontakte zu Selbsthilfegruppen verweisen auf zusätzliche Informationen und Angebote.
|
Patienteninformation
|
Die Bundesärztekammer gibt in den Patienteninformationen „Herzschwäche – was für Sie wichtig ist“, „Koronare Herzkrankheit – was ist das?“ und „Koronare Herzkrankheit – Verhalten im Notfall“ wichtige Hinweise zu Entstehung dieser Erkrankungen, zu Risikofaktoren, Symptomen und möglichen Behandlungsschritten. Ein Fokus liegt dabei auf Selbsthilfetipps, mit denen Patienten ihren Beschwerden vorbeugen und sich im Notfall richtig verhalten können. Darüber hinaus erhalten Betroffene in den Broschüren Links zu weiterführenden Informationen im Internet sowie Kontakte zu Selbsthilfegruppen.
|
Sektorenübergreifende Versorgung
|
Der Übergang zwischen ambulanter und stationärer Behandlung stellt Patienten wie Ärzte vor besondere Herausforderungen. Um ihnen optimal zu begegnen, entwickelten Experten erstmals Checklisten.
|
Auszeichnung
|
Prof. Dr. jur. Hans Lilie, Vorsitzender der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer, ist am 11. April 2012 in Magdeburg mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt worden. Der Jurist und Gründer des Interdisziplinären Zentrums für Medizin, Ethik und Recht der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde für seine Mitwirkung an der Neuordnung des Hochschulwesens in Sachsen-Anhalt und für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in sozialen und medizinisch-ethischen Bereichen ausgezeichnet. Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, gratulierte Hans Lilie im Namen des gesamten BÄK-Vorstands zu dieser außerordentlichen Anerkennung.
|
Schönheitsoperationen
|
„Wir unterstützen ein Verbot von Schönheits-OPs an Kindern und Jugendlichen", sagte die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. Martina Wenker, der Nachrichtenagentur AFP (12.04.2012). Ein Mädchen, das sich zum Geburtstag eine Brustvergrößerung wünsche, wisse meist gar nicht, welche Folgeschäden dies haben könne.
|
Aus den Landesärztekammern
zum Anfang der Seite
© Bundesärztekammer
|
Kontext-Informationen der Seite
115. Deutscher Ärztetag 2012
Mobile Website der BÄK für Smartphones
 Die Internetseite der Bundesärztekammer kann auch in einem angepassten Format für Smartphones abgerufen werden. Die Adresse lautet m.baek.de.
Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen"
Die in der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen zusammengeschlossenen Verbände stellen in der Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen" ihre Berufe dar. Zugleich ermöglicht die Datenbank einen Vergleich der verschiedenen Berufe.
Richtlinien zur Organtransplantation
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
|