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GOÄ

Der Staat muss seinen Verpflichtungen nachkommen

Trotz der prekären Lage der öffentlichen Haushalte wird es bei den künftigen Verhandlungen über eine Novelle der GOÄ Fortschritte geben. Davon geht der Präsident der Bundesärztekammer und der Ärztekammer Nordrhein, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, aus. Die Ärzteschaft werde in den Verhandlungen betonen, dass die Funktion der amtlichen Gebührentaxe darin bestehe, die Vergütung zwischen Arzt und Patient zu regeln, sagte Hoppe auf der jüngsten Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein. "Und wenn sie diese Funktion erfüllen soll, muss sie ein eigenständiges Bewertungs- und Preissystem für ärztliche Leistungen sein."

Der Staat muss seinen Verpflichtungen nachkommen

Gesundheitsversorgung

Hoppe für Priorisierung statt Rationierung

Gesundheitsleistungen stünden künftig nicht unbegrenzt zur Verfügung. "Dafür ist kein Geld im System", erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe in einem Vortrag in Lemgo, von dem die Lippische Landes-Zeitung berichtet (18.11.2009). Aber statt immer mehr zu rationieren, sollte in der Versorgung eine Priorisierung erfolgen, meinte der Ärztepräsident. Darunter sei zu verstehen, "dass es eine Abstufung von medizinischen Leistungen geben sollte". Bestimmte Patientengruppen, wie beispielsweise Herzkranke, oder notwendige medizinische Behandlungen hätten demnach Vorrang vor anderen Therapien.

Hoppe für Priorisierung statt Rationierung

Patientensicherheit

Jonitz: Deutschland bei Patientensicherheit vorbildlich

„Die Sicherheit der Patienten steht für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland an erster Stelle. Das zeigen die vielfältigen Maßnahmen zur Förderung der Patientensicherheit. Das zeigt sich auch eindrucksvoll im europäischen Vergleich. Das System der Selbstverwaltung in Deutschland hat sich bewährt und wird seinen Aufgaben auch im Sinne der Patientensicherheit gerecht.“ Das sagte Dr. Günter Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer, mit Blick auf die Umsetzungsergebnisse der vom Rat der Europäischen Union am 5. Juni 2009 verabschiedeten Empfehlung zur „Sicherheit der Patienten und der Prävention und Eindämmung therapieassoziierter Infektionen“. Zentrales Ergebnis der von der Bundesärztekammer herausgegebenen Analyse ist, dass sich Deutschland beim Ausbau von Maßnahmen zur Förderung der Patientensicherheit auf dem richtigen Weg befindet und viele Ziele bereits erreicht hat.

Jonitz: Deutschland bei Patientensicherheit vorbildlich

Brief an die Bundesregierung

Ärzteschaft bietet Regierung Zusammenarbeit an

„Die Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verbinden mit dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP die Hoffnung, dass mit dem Regierungswechsel eine inhaltliche Neuausrichtung in der Gesundheitspolitik vollzogen wird.“ Darauf verwies der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, in einem Schreiben an die Bundesregierung. Das Regierungsprogramm lege nahe, dass innerhalb der Koalition ein Bewusststein für die dringendsten Probleme in der Gesundheitsversorgung bestehe und dass mit der neuen Regierung eine neue Vertrauenskultur im Gesundheitswesen begründet werde.


Brief der Bundesärztekammer an die Bundesregierung (vollständiger Text).pdf 

Ärzteschaft bietet Regierung Zusammenarbeit an

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