Sprungmarken
|
Hauptnavigation |
Sie befinden sich hier: Home > Ärzte > Prävention > Tabakkontrolle Informationen für Ärzte zum Rauchen und zur TabakentwöhnungAls Ärztin oder Arzt verfügen Sie über ausgezeichnete Möglichkeiten, Patienten auf Ihren Tabakkonsum anzusprechen und sie erfolgreich zu einem Verzicht zu motivieren. Im Folgenden finden Sie daher einige Hinweise zu einer wirksamen Raucherberatung in Praxis und Klinik. Gesundheitliche Auswirkungen des RauchensTagtäglich sind Sie in Praxis oder Klinik mit den Folgen des Tabakkonsums konfrontiert, sei es durch die Behandlung von Atemwegserkrankungen, von Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen. Auch bei vielen anderen Krankheitsbildern spielt das Rauchen eine kausale Rolle oder verschlechtert die Prognose. Allein ein Drittel aller Krebsneuerkrankungen ist dem Rauchen zuzuschreiben. Im Vergleich zu Nichtrauchern haben Raucher z. B. ein um das 20fache erhöhtes Risiko, an einem Bronchialkarzinom zu erkranken. Ähnlich sieht es bei den Herz-Kreislauferkrankungen aus: Bereits weniger als 15 Zigaretten pro Tag reichen aus, um das Risiko, einen Myokardinfarkt zu erleiden, im Vergleich zu einem Nichtraucher zu verdoppeln, bei 15-25 Zigaretten erhöht sich das Risiko um das 3fache und bei mehr als 25 Zigaretten sogar um das 5fache. Allein in Deutschland sterben jährlich weit über 100 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, das sind mehr als 300 Menschen pro Tag. Die Hälfte dieser Opfer des Tabakkonsums erreicht nicht einmal das 70. Lebensjahr. © Bundesärztekammer · letzte Änderung 04.06.2008 |
Kontext-Informationen der Seite |
Wiederholung der Hauptnavigation